Ausführliche Berichte finden Sie auf der Website von Anja Kobs.  Hier schreibt Anja für alle, welche ihr nicht in den sozialen Medien folgen können.

 

Liebe Leserinnen und Leser,                                                                                             15.08.2021

knapp 2 Monate sind seit dem Erfolg am Walchsee vergangen und seither ist natürlich wieder einiges passiert.

11.07. – Duathlon Powerman France in Embrun – 6. Platz Elite
Duathlon ist brutal, ehrlich und hart! Deswegen gibt es leider nicht so viele Rennen und daher fährt man dann auch gerne mal „schnell“ 800km über die Alpen. Vom Veranstalter wurde ich aufgrund meiner Leistungen in die Elite gepackt, was mich überraschte, aber auch sehr motivierte: Über die 10km Laufen, 60km Radfahren und nochmal 10km laufen mit insg. 1.750HM, habe ich mich in „nur“ 03.52 Stunden mehr als wacker schlagen. Meine Altersklasse hätte ich souverän gewonnen, daher war die Einteilung mehr als fair und ich war über diese Erfahrung mehr als dankbar. DETAILBERICHT

23./24.07. – Doppelerfolg beim Doppelstartwochenende in Schlegeis
Nur 2 Wochen später ging es zwar wieder in die Berge, aber dieses Mal nur laufend. Ich startete am Freitag beim sog. „Vertical“ (4.9km und 1.060HM) und am Samstag drauf gleich noch beim 17km langen Traillauf mit ebenso 1.000HM. Beide Rennen beendete ich auf dem Gesamtpodium (Platz 3 und 2). Der „Schlegeis3000“ ist mit dem internationalen Starterfeld alles andere als ein Provinzrennen, daher freute es mich umso mehr, dass ich teilweise 20 Jahre jüngere Mädels hinter mir lassen konnte. DETAILBERICHT

10.08. – DSV Nordisch 3.000m Sommer-Challenge
Der DSV hat wieder zur „virtuellen“ Sommer-Challenge über 3.000m geladen. Nachdem ich seit dem Frühjahr kein einziges spezifisches Grundlagentempotraining mehr absolviert und bekannterweise viel auf Ausdauer trainiert habe, war es natürlich spannend zu sehen, wo ich so „Adhoc“ stehe. Meine Bestzeit von 10.50Minuten habe ich mit 11.34 Minuten weit verfehlt, aber ich musste mal wieder richtig aus der Komfortzone raus und zudem hilft sowas ungemein zum Nachdenken für ansehende Entscheidungen 

15.08. – Triathlon Mitteldistanz in Graz 

Ein Hitzerennen, wie gemacht für mich, auch wenn die Stimmung im Vorfeld etwas verhalten war (ein "Andenken" aus Schlegeis plagt etwas). Dennoch konnte ich auch hier wieder eine super Leistung abrufen, auch wenn mir das Neoprenverbot eine katastrophale Schwimmleistung bescherte (ich werde es nicht mehr lernen!), Dafür habe ich auf dem Rad und dem abschließenden Lauf das Feld von hinten aufgerollt: Souveräner AK-Sieg, 7. Platz Gesamt und erneute WM Quali . DETAILBERICHT

Le Grand Finale
Ich hatte es schon mal erwähnt, aber in 2 Wochen folgt nun das ultimative Highlight der vergangenen 2 "krassen" Jahre: Die ITU Triathlon Langdistanz Weltmeisterschaft in Almere (3.8km schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen). Eine bewusste und sehr lange Vorbereitungszeit, ich freue mich und hoffe, das ich mich am Ende einer langen und erfolgreichen Phase mit einem tollen Rennen belohnen darf. Danach muss ich mich erstmal wieder ordentlich sortieren und entscheiden, wie es in 2022 weiter geht. Eine Tendenz zeichnet sich ab.


Bis bald, LG Eure Anja 

 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,                                                                              28.06.2021

vor 3 Wochen verabschiedete ich mich mit den Worten "ich melde mich nach der Meisterschaft im August wieder". Heute gilt weiterhin "nach der Meisterschaft". Das besagte Augustrennen wurde abgesagt. Zwar wegen Corona, meines Erachtens, wenn man die Begründung genau liest, auch aus anderen Gründen... 

Nun gut, gestern fand die offizielle*) Europameisterschaft über die Triathlon Mitteldistanz (1,9/90/21.1km) im Rahmen der "Challenge Walchsee" statt. Nach 4.43,17 Stunden überquerte ich die Ziellinie, was im Kontext der Frauenkonkurrenz bedeutet:

Platz 2 Altersklasse 40-45 (AK45) (von 10 "Finishern")

Platz 27 Gesamt (von 108, inkl. 21 Pro-Athleten), wobei schon einige schnelle AK-Ladies unterwegs waren

Schwimmen: 1.85km - 35Minuten - 1.53'/100m

Rad: 82.20km - 02.32h - 32.4km bei 1.100                             Höhenmeter

Lauf: 20.82km - 01.32 - 04.25'/km
 

Dieser Titel fehlte noch im Sammelsurium der letzten 10 gigantischen Jahre und ich mehr als zufrieden mit meinen Rennen. Ich kann auch Triathlon, nicht nur Berge. Die Bedingungen waren gestern wieder extrem und daher geht ein großer Dank an die #AllingGang. Ohne Außenverpflegung auf der Laufstrecke wäre es echt knapp geworden... 

Den Bericht könnt ihr wieder immer HIER nachlesen. Ich hatte ja eigentlich mit dem Triathlon aufgeführt, warum jetzt doch nicht, steht da auch drin.  Auch, das jetzt langsam die Katze über meine Pläne im September aus dem Sack gelassen wird. Ob mein Auto am 08.09 dann nach Norden oder Süden fährt, bleibt spannend. 

Bis dahin einen schönen Sommer, meinen Trainingswettkämpfen dürft ihr bis dahin auf den sozialen Medien und meinem Blog folgen.

Eure Anja

 

 

Anja eilt von Erfolg zu Erfolg,  Österreichische Meisterschaft im 6h Traillauf.

                                                                    5.6.2021

Liebe Leserinnen und Leser

4 Wochen nach dem schon riesigen Erfolg beim Wings4Life Word Run hat die richtige Wettkampf-saison 2021 begonnen. Auf in ein neues Jahr mit der Österreichischen Meisterschaft im 6h Traillauf in Maria Alm; als Spezialausgabe des „Hochkönigman“ (die Genehmigung für die Originalausgabe fiel noch C zum Opfer).

Also, wäre ich "Ösi", wäre ich jetzt Staatsmeisterin.

     

 

Ich beendete das Rennen in 5.46h nach 41km und über 3000 Höhenmeter in einem ungefährdeten Start/Zielsieg und mit 6km Vorsprung. Ich habe meinen Körper aufs erneute kennengelernt, mental und physisch. Was aber immer wieder ein wichtiger Garant ist: Die Unterstützung und Motivation von außen. In diesem Falle von Heinz & Helga Bauernfeind aus Alling. Danke - auch für die tollen Fotos. 

HIER dürft ihr die Details eines, nein dem härtesten Rennen bislang, nachlesen (selbst eine Triathlon-Langdistanz ist einfacher). Das Video zum Durchlauf in Runde 7 bringt mich immer wieder zum schmunzeln, auch wenn ich in Runde  6 kurz vor dem mentalen und physischen Kollaps stand, es aber mal irgendwie wieder geschafft habe, mich zu überlisten.
Dazu ein kleines Vorwort zum Corona-Verordnungen-Organisation-Irrsinn, ein Ausblick auf meine Sommerplanung mit einigen tollen Rennen über sämtliche Disziplinen und wie ich mir in einer Kurzaktion meine Schwimmform zurückholte.

Spätestens nach den Meisterschaften im August melde ich mich wieder mit einem Update, bis dahin könnt ihr mir gerne auf den üblichen Kanälen (Homepage, Facebook, Instagram) folgen.

Schönen Sommeranfang - wenn er dann mal kommt...

Liebe Grüße

Eure Anja

 

Anja ist unermüdlich und lässt sich durch nichts ausbremsen, hier ihr Bericht vom 19.04.2021:

 

 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

ein etwas längerer Update mit vielen bunten Überraschungen.

Nach dem Ultra am 28.03. habe ich noch für ein paar Tage die Emotionen genossen, mich schnell erholt (es war eher die quantitative wie qualitative Belastung) und daher bald angeschickt, mich wieder auf die Gegenwart zu konzentrieren: Der Lockdown wird uns in Deutschland leider weiter im Griff haben und das Format der virtuellen Läufe somit weiterhin präsent sein. Ihr kennt meine Meinung dazu, deshalb wähle ich diese auch mit Bedacht:

Neben dem Sport Ruscher Team Cup hat sich Laufsport Saukel in Kempten mit den “Seitz Laufsporttagen” auch eine sehr authentische Möglichkeit überlegt: Im Rahmen von 2 Wochen/3 Wochenenden läuft man auf EINER Strecke mit Zeitnehmung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dafür bekommt man eine Startnummer und die Ergebnisse können immer sofort  online eingesehen werden. So hat das Ganze richtiges Wettkampffeeling, sozusagen „Sprint-Feeling“ beim Biathlon: Jeder läuft sein eigenes Rennen und guckt am Schluss, was dabei rumkommt. Das Aufgebot an Athleten war daher extrem stark; qualitativ und quantitativ. 

5km und 1/4 Marathon (10.55km): zweimal neue Bestzeit, zweimal Top 5 und zweimal deutlicher AK Sieg

Beide Rennen liefen richtig genial, ausführlich könnt ihr es hier nachlesen, auch die würdige Vertretung der Landkreis-FFB Fahne im Allgäu. Und ein paar Fotos gibt es wie immer auch. Für die ungeduldigen, die Zusammenfassung:

  • Der 5km Lauf vor 9 Tagen endete nach harten 18.46 Minuten mit einer neuen Bestzeit (- 29 Sekunden) auf Gesamtplatz 5 (von rund 350 Läuferinnen), die Altersklasse 45 habe ich deutlich gewonnen. Für eine Ausdauerathletin, die gerade mal 13 Tage zuvor 50km gelaufen ist, gar nicht mal so schlecht, zumal die 3 Damen vor mir aus der AK20 stammen und wir uns auf Platz 2-4 um je nur 1 einzelne Sekunde trennten... Das war mal S...knapp. 
  • Die 10.55km diesen Samstag mit 40.27 Minuten waren nicht minder erfolgreich: Die Voraussetzungen waren schon mal gut, weil ich dieses Mal nicht alleine laufen musste: Andreas war wieder mit von der Partie und lief rund 6km mit mir; aber die wichtigsten zu Beginn und Ende!. Allerdings konnte bereits beim Start maximal ein 4. Platz rausspringen (von 240), u.a. war einer meiner Konkurrentinnen eine Olympionikin aus 2012 ("Cocco" Harrer). Ich war aber nicht weniger motiviert und wollte eine gute Zeit laufen: Mit einer Durchschnittszeit von 3.49 Min/Km gelang mir das ebenso mit neuer Bestzeit (-19 Sekunden). Dieses Mal gab es eine stolze Holzmedaille und auch wieder den ungefährdeten AK-Sieg (26).  

Übrigens waren beide unterbotenen Bestzeiten aus einem richtigen Rennen in 2020 und auf der Bahn aufgestellt (da läuft man tendenziell schneller). Vielleicht lag es auch daran, das ich heute seit ziemlich genau 1 Jahr erstmals komplett schmerzfrei gelaufen bin. Meine Ischiasbedingte Muskelbeschwerden halten mich ziemlich auf Trab, die Behandlungen schlagen endlich auch, auch wenn noch keine Entwarnung gegeben werden kann.  

Hier auch die Ergebnisse im Überblick. Beflügelt von diesen Leistungen geht es. im wahrsten Sinne des Wortes, ins nächste große Projekt: 

Wings4Life World Run: „Running for those who can’t”, vom Hauptsponsor beflügelt und mit einem besonderen Gast

Gehört habt ihr von diesem Lauf bestimmt schon mal. Er findet jährlich Anfang Mai und wie der Name sagt, AUF DER GANZEN WELT und GLEICHZEITIG (11 Uhr GMT = 13 Uhr MEZ) statt. Normalerweise als sog. Flagship Run in bestimmten Locations (z.B. München), 2020/21 C-Bedingt als sog. "App-Run".

Laufen für einen guten Zweck, bis dich das “Catcher Car” einholt

Was mich natürlich immer anregt ist der gute Gedanke: 100% der Startgelder fließen in die Rückenmarksforschung, das schöne dabei: JEDER kann mitmachen, ob 1 KM, 5, 10 und ob gehend oder laufend. Für “die, die es nicht können”, der offizielle Slogan der Veranstaltung (“Running for those who can’t”).

Das Prinzip beim Lauf: Du läufst entweder solange Du willst oder so schnell und lange, bis dich das sog. “Catcher Car” einholt (virtuell per APP gesteuert, ansonsten real). Das Auto fährt 30 Minuten nach der Startzeit mit einer Geschwindigkeit von 14km/h los, erhöht alle 30 Minuten die Geschwindigkeit um 1km/h und so kann sich jeder ein Ziel nach seiner Motivation/Leistungsfähigkeit setzen (Rechner auf der Homepage).

Und Anja? Bekommt Flügel ? 

Richtig… Ich habe ein Ziel…Zuerst schwirrte der Run nur “so” in meinem Kopf. Als ich aber dann erfuhr, das ich aufgrund meiner Leistung eine der Athletinnen bin, die vor/während des Rennen vom Hauptsponsor (Red Bull), in ihrer Live-Übertragung präsentiert werden, wuchs natürlich meine Motivation ins unermessliche.

Die Ziele sind jetzt auch schon mal festgelegt. Zum einen natürlich die Veranstaltung und den Gedanken medial weiter zu tragen und Leute zu motivieren, um weitere Spenden in Form von Startgeldern zu ermöglichen. Sportlich, da mache ich kein Geheimnis draus, sind es 47 Kilometer (04.14min/km - bei perfekten Bedingungen). Was das am Ende bedeuten kann, kann man aus den Ergebnislisten der vergangenen Jahre rauslesen. Allerdings werde ich in Altersklasse 40 geführt, da der Geburtstag und nicht das -Jahr am Renntag gelten.

Tolles & bewährtes Team mit einem tollen Gast

Strecke steht, muss natürlich flach sein (folgt). Das Team um Manja und Andreas auch und ich habe schon Hummeln im Hintern bei meinem vermeintlichen Jahreshöhepunkt. Seid gespannt, ich bin es auch.


Was mich ganz besonders freutAndrej Heilig, ehemaliger Schulkamerad aus Alling, wird vor Ort sein. Viele kennen seine Geschichte: Er hatte 2012 nach einem tragischen “Hit & Run” Unfall in den USA einen schweren Schicksalsschlag erlitten und kämpft sich seither sehr tapfer, mutig und mit viel enorm Kraft zurück ins Leben. Diese Willenskraft ist so unglaublich inspirierend. Andrej, ich freue mich auf Dich und das Wissen, dass ich ein paar Kilometer für Dich zurücklegen kann, motiviert mich ungemein.

Bleibt gesund

Eure Anja


“‘Ändere das Ziel, nie die Motivation”

 

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