Ausführliche Berichte finden Sie auf der Website von Anja Kobs.  Hier schreibt Anja für alle, welche ihr nicht in den sozialen Medien folgen können.

15.08.2022

Liebe Leserinnen und Leser,   

7 anspruchsvolle Wochen liegen seit dem Ironman Frankfurt und dem Gewinn des Vize-Europameistertitels hinter mir. Nach 3 wöchiger Regeneration von dieser Triathlon Langdistanz schnürte ich wieder die Trailschuhe und konnte in den vergangenen 4 Wochen dreimal das GESAMTPODIUM erklimmen, davon zweimal bei Bayerischen Meisterschaften;  "nebenbei" habe ich noch ein Einzelzeitbergfahren absolviert, der Clou "passierte" aber gestern. Inhalt wie immer in den Berichten. 

 Let's go

16.07. Bayerische Trailmeisterschaft über 30km - Vize

Im fränkischen Veitshöchheim werden seit 2019 (mit C-Pause) die Bayerischen Meister im Traillauf gekürt und ich durfte mich keiner geringeren als Leni Heuck (Dt. Meisterin Halbmarathon 2014) stellen. In 02.17,56 absolvierte ich die Strecke mit 700 Höhenmeter über Stock und Stein und Sturz natürlich... 
Leni ist nach wie vor Pfeilschnell, so war mein Ergebnis (nur 4min langsamer) doch ziemlich beachtlich. Auf die 3. Platzierte (Jahrgang 1997) hatte ich 16min Vorsprung; meine AK gewann ich mit 25min Abstand. Fazit: Vize macht Spaß! BERICHT

24.07. "Schauinslandkönig"

Ein Einzelzeitbergfahren über 11.5km mit 700HM auf den berühmten "Schaui". Ja richtig, nicht mal 48h nachdem ich "DIE" Non-Stopp Tour absolvierte hatte. Als ich am Abend des 22.07 in Freiburg ankam, sagte meine Freundin zu mir: "Anja, da musst Du mitmachen, ich möchte Dich so gerne mal in Aktion sehen, Du kannst auch ganz langsam fahren". "Anne, das kann ich nicht. Wettkampf ist Wettkampf" . So geschah es, dass ich mit 44.58min meine Altersklasse souverän gewann und nebenbei auch noch in die Top15 der "Radcracks" fuhr. Fazit: "Kann man nach 337km Non-Stopp mal machen". BERICHT.
So ein Einzelzeitfahren ist schon was tolles, ich freue mich schon auf Mittwoch, wenn die EM-Fahrer in dieser Disziplin durch Biburg (OT von Alling) preschen. 

07.08. Bayerische Meisterschaft am Tegelberg 

Der erst zweite Berglauf (es geht ausschließlich bergauf) meiner Karriere: 8km mit 900HM auf den Tegelberg. Für mich nach 52.10min auf dem 3. Platz vorbei und dabei auch hier mal wieder das junge Feld von hinten aufgerollt. Madlen Kappeler (Siegerin in 50.32', Jahrgang 1997) ist eine Laufklasse für sich. Die später 4. Platzierte Verena Bachmayr vom Skiclub Haag (Jahrgang 2000) konnte ich nach gut 4km "knacken"; sie war mir aber bis zum Ende dicht auf den Fersen (17'' Vorsprung). Es waren 30 Damen am Start. Im 199-köpfigen Gesamtfeld belegte ich den 34. Platz. Fazit: "Berglauf macht auch Spaß". BERICHT    

 

 

 

14.08. Hörnerlauf - Ein Rennen der Superlative 
Und gestern gelang mir dann ein absolutes Meisterwerk. Das Rennen im Rahmen der Kultveranstaltung "Allgäu Panorama Marathon" führte über 18km mit 1.111HM auf den Grasgehren. Beim Start sah ich zwei starke Konkurrentinnen und dachte mir nur "Podium wäre cool; irgendwie". Carola Dörries und Feli Deutschkämer (1993/1996) sind keine unbekannten. Aber ich hatte mir in den Kopf gesetzt, bei diesem Rennen mein eigenes Gesamtpodium nach Platz 2 und 3 zu komplettieren. Und das wollte ich so sehr: So geschah, das ich den schnellen 150 Meter Vorsprung von Feli bis km 8 "am Berg" zulaufen konnte. Carola lief bis dato Kopf an Kopf mit mir. An dieser Schlüsselstelle brach aber dann wohl bei beiden das Band. Die verbleibenden 10km waren mit Sicherheit auch für mich kein Zuckerschlecken, aber ich konnte mit 1 Minute Vorsprung auf Carola gewinnen: 

Zeit 01.45,06 somit ewige Bestenliste auf Platz 2 (Streckenrekord bei 01.43,31)
AK Sieg mit 16′ Vorsprung (und somit auch neuer AK Rekord)
Gesamtfeld (von 293m/96w): Platz 15 (die männliche AK 45 habe ich auf für mich entschieden)


Fazit: "Alles was wir sind ist die Summe unserer Gedanken" (Buddha)

 

Und nicht zu vergessen, zwischendurch die Benefizfahrt nach Freiburg über welche ich separat berichtete. Es haben sich einige SpenderInnen gefunden. Herzlichen Dank, allen voran an die Gebrüder Bauernfeind die eine der 50km/€300 Patenschaft übernommen haben. Zum Gesamtbetrag von €1.200 fehlen mir noch €15. Vielleicht findet sich ja noch jemand.


Das Saisonende naht, noch 3 Rennen, 2 davon Zugabe, das ultimative Highlight aber die Duathlon Weltmeisterschaft am 04.09 in Zofingen. Vor 5 Jahren wurde ich Vizeweltmeister meiner Altersklasse. Das wird mir dieses Mal mit Sicherheit nicht gelingen. Warum? Weil ich in der Elite starte.  Hintergrund könnt ihr im Anschluss daran nachlesen. Ich freue mich sehr bei den Pro-Mädels mitzumischen und werde das Feld mit Sicherheit nicht kampflos verlassen 

Liebe Grüße
Eure Anja

 

   

 

 

24.07.2022

Einen wunderschönen guten Sonntagmorgen liebe Leserinnen und Leser, 

 die Tour de France geht heute zu Ende und solch ein "Feeling" hatte ich am Freitagnachmittag auch.

23.07. Benefizfahrt – 337km für einen guten Zweck

Die Fakten: 

337km

2,398 Höhenmeter

26,9 km/h

12.32 Std. Fahrtzeit (netto)

Abfahrt: 03.02 Uhr - Ankunft: 17.06 Uhr

Spendenstand 01.08.: €1.185 

Liebe Grüße

Eure Anja

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übrigens…

vor ca. 60 Jahren ist schon mal ein Allinger in einem Rutsch nach Freiburg mit dem Radl, Max Jäger! Scheint ein Allinger Spleen zu sein. Weder abgemacht noch abgekupfert. Einfach Alling !

 

 

Heute mal ein etwas anderer Ansatz der Berichterstattung: Was war/hat bzw. am/bleibt ….  In chronologischer Reihenfolge:

Gruseligsten (3.02Uhr – Alling):
Ich bin noch nie nachts Rad gefahren, nur der Lichtkegel und ich und Geräusche im angrenzenden Wald. Auch mal eine Grenzerfahrung und anstrengend. Zum Glück kenne ich den Weg nach Landsberg aus dem FF.

Romantischsten (ca. 4.30Uhr-hinter Landsberg)
Die Dämmerung! Wenn der Tag anbricht, das Leben erwacht und man sich nicht mehr so ganz einsam fühlt.

Schönsten (5.40Uhr – vor dem Allgäu Skyline Park)
Der Blick zurück auf eine große orange fette Kugel (aka: Sonne) die am Horizont aufgeht. Momente, die einem nie wieder genommen werden können. 

Schockierensten (7Uhr – Allgäu)
Frühstückspause: 1 kleiner Cappu, Butterbreze und 500ml Wasser: €8,50

Aufregendsten (km 200)
Das knacken der 200km Marke (längste Distanz bis dato), bei einem sehr guten Körpergefühl und dem Wissen, das es “bald” geschafft ist.

Frustrierensten (km 280)
Garmin und die Streckenplanung… Nicht immer ideal, mit kurzen Tragepassage über Schotterwege, dazu eine teilweise schlechte Beschilderung der Radwege. Das führte dazu, das ich in Dittishausen einen 1km langen Berg mit 80 Höhenmeter runterfuhr, dachte ich bin verkehrt, wieder hochfuhr, um dann festzustellen, das ich richtig war. 

Meisten in Erinnerung (3.02 Uhr – 17.06 Uhr)
ALLES. Von der ersten bis zur letzten Minute  mit dem Wissen, das viele liebe Menschen in dieser Zeit in Gedanken bei mir waren. Vor allem meine Mama 

Härtesten (Km 289)
Nach o.g. “Doppelpass” die 11km lange Anfahrt nach Titisee-Neustadt. Der Wind hatte auf Nord-West gedreht. Aber egal, ich wusste, ab “oben” geht es nur noch bergab.

Spaß gemacht (km 300)
Disclaimer: *Nicht zur Nachahmung empfohlen und nur für sehr geübte Radfahrer*
Aufgrund der unglücklichen Radwegesituation hatte ich irgendwann die Faxen dicke und bin direkt an der B31 entlang gefahren. So auch das letzte 25km-Stück nach Freiburg. Bergab. Trotz Gegenwind hatte ich eine Menge Spaß frustrierte Autofahrer im stockenden Verkehr zu überholen 

Emotionalsten (km 337)
Der Empfang in Freiburg kurz hinter dem Dreisamstadion am neue Gelände des FT. Anne-Catrin und ihr Lebensgefährte Udo haben mir eine unglaubliche “Einfahrt” beschert! Anne ist ein Fan von mir und so tat ich ihr auch den Gefallen, mich für den morgen stattfinden “Schauinsland-König” anzumelden, da sie mich so gerne mal in Aktion beim Zieleinlauf sehen möchte; egal in welcher Zeit! Die 11.5km mit 700 Höhenmeter schaffe ich schon noch. 

Coolsten (KM 338  )
Das “Tour de France” Feeling. Nach getaner Arbeit durfte ich im Bus Platz nehmen und wurde gleich ausgiebig versorgt

     
     

Liebe Leserinnen und Leser,                                                                                              27.06.2022

dieses Rennen ist eine separate Mail würdig.

Ich durfte gestern einen weiteren Titel zu meiner Sammlung reihen: Den

Vize-Europameistertitel (Ironman) über die Triathlon Langdistanz. 

Dabei belegte ich den 14. Gesamtplatz (der AK-Athleten) und lief trotz eines gebrochenen Zeh's den 7. schnellsten Marathon (inkl. der 4 Profi-Frauen). Es sah allerdings zwischenzeitlich alles gar nicht danach aus. Als 4. stieg ich mit über 20 Minuten Rückstand auf's Podium vom Rad, wollte schon aufhören, weil es mir nicht gut ging und dachte mir: Ich probiere es. Gute Idee! Allerdings kam dann beim Laufen auch noch der Einbruch, mit ganz üblen Phasen, die nach dem Zieleinlauf dann erstmal im "Medical Tent" endeten.

Als ich dann auf dem Hotelzimmer war, öffnete ich mit ganz zittrigen Fingern die Ergebnisseite und hoffte nur: Bitte Top5. Frankfurt ist ein Prestigerennen, mit den Besten der Besten. Ich fiel fast nochmal um: Platz 2??? Wie habe ich das nur wieder gemacht? Und es fehlten nur 3 Minuten auf den Titel.  Mentale Stärke, das immer wieder ausschlagebende Kriterium. Leiden kann ich nicht jeder. Ich schon! 

Den Hawaii-Slot habe ich im Übrigen nicht angenommen.

Das alles und noch viel mehr könnt ihr HIER nachlesen. Offizielle Eventfotos folgen im Laufe der Woche

LG und einen schönen Wochenanfang

Eure Anja

   
     
   

                                                                                                                                                                                                          12.06.2022

Schönen Sonntagabend liebe Leserinnen und Leser,   

vor 7 Wochen lief ich in Wien erschöpft aber glücklich über die Ziellinie und hatte - gut erholt - richtig tolle Pläne für den Mai. Aber alles passiert aus einem Grund und vielleicht war es mal an der Zeit, das ich kurzfristig in die Schranken gewiesen werde.
Zuvor gelang mir aber bei einem Doppelstartwochenende noch ein kleiner Coup: 

07.05.: Deutsche Meisterin 10.000m 
Die Entscheidung nach Pliezhausen zu fahren viel erst relativ kurzfristig: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es war ziemlich heiß und windig, daher ist die Siegzeit von 39.38,96 eher mau, aber darauf kommt es bei Meisterschaften ja nicht an. Entscheidend war, das ich mich gegen die - auf dem Papier - weitaus stärkere Silke Schneider aus NRW durchsetze. Im "Heat" der W35-W50 wurde ich sogar 3. und konnte am Ende der 25 Laufrunden nochmal auf die 2. Platzierte der W35 auflaufen. So ein Lauftitel fehlte übrigens noch in meiner illustren Sammlung

08.05.: Sieg beim Duathlon Krailling Sprintdistanz
Mit viel positiver Stimmung ging ich 450km und 30 Stunden später beim heimatlichen Duathlon in Krailling an den Start. Ich wählte die kürzere Sprintvariante über 5,1km laufen, 26km Radfahren und abschließend 2,8km laufen. Das sollte für dieses Wochenende reichen . Die Beine waren noch richtig flott und so überquerte ich nach 01.13 Stunden und mit knapp 3 Minuten Vorsprung vor der 19 Jahre jüngeren Helen Graf die Ziellinie. Kann man mal machen. Zumal dieser Wettkampf schon sehr lange auf meiner Bucketlist ist. 

 

 

Und dann kam.... 
Corona. Ich hatte zeitlich gesehen einen eher milden Verlaufen, allerdings mit unguten Symptomen. Über ca. 3-4 Tage kämpfte ich mit leichter Atemnot und - logischerweise, weil ich das Training runterfuhr, mit Schlappheit. Im Nachhinein war meine mentale Einstellung zu dem Ganzen mit Sicherheit ausschlaggebend für den Verlauf und so konnte ich am 4. Tag nach Positiv-Testung schon wieder mit lockerem und kurzen Rekonvaleszenz-Training beginnen (inkl. regelmäßiger Atemübungen!). Absolute Ruhe ist auch Gift für den Körper! Zur Gewissheit, dass alles OK ist, lies ich mir 8 Tage nach der ersten Negativ-Testung Herz- und Lunge checken. Der Reizhusten flacht mittlerweile ab und ich "daschnauf" alles.

Planänderung: Nun gut, dadurch konnte ich nicht am "Race Across Niederösterreich" teilnehmen, geschweige den an der "Deutschen Meisterschaft im 6 Stunden Lauf". Letztere wäre nötig gewesen, um mich für die dieses Jahr in Deutschland stattfindende 100km Weltmeisterschaft zu qualifizieren (was angesichts meiner Schnelligkeit mit ziemlicher Sicherheit möglich gewesen wäre). Aber wie gesagt, alles passiert aus einem Grund und so wird die zweite Saisonhälfte einfach anders und vor sehr abwechslungsreich aussehen. Seid gespannt....

31.05.: Gast bei FOCUS Campus

Am 31.05 durfte ich online bei FOCUS Campus in Zusammenarbeit mit Biobalance zum Thema “Mit individueller Ernährung zur mehr Leistung” zu Gast sein. 

Das Webinar wurde aufgezeichnet (man muss nur vorher ein kostenlosen Account eröffnen); im Vorfeld gab es auch ein Interview. Schaut gerne mal vorbei und wer Interesse hat, bitte melden.

04.06.: Hochkönigkmann
Und dann war schon wieder Raceweek. Der ein oder andere mag sich erinnern: In Maria Alm wurde ich letztes Jahr beim 6h Traillauf inoffizielle österreichische Staatsmeisterin. Dieses Jahr lief ich zum Wiedereinstieg und als ersten Belastungstest "nur" den Speedtrail über 20.9km/1100HM. Mit diesem phänomenalen Ergebnis hätte ich NIE gerecht, ich war einfach nur glücklich und dankbar, dass ich Laufen kann und die "Lunge" hält. In einem internationalen (Profi-)Feld überquerte ich nach 02:06,02 Stunden als 2. Frau und 9. gesamt (m/w) die Ziellinie (von 370 Teilnehmern...). Die Altersklasse U50 (10er Schritte) gewann ich mit 30 Minuten Vorsprung. Sprach- aber alles andere als atemlos....
LINK zum Bericht (mit Fotos).

12.06.: Triathlon Lauingen Mitteldistanz (2.1/80/20) - Gesamtsieg
Zeit, die Triathlonsaison zu eröffnen: Eine kleine aber feine Veranstaltung im schwäbischen Landkreis Dillingen, die aufgrund der genannten Änderungen auch sehr kurzfristig reingerutscht war. Aber so hatte ich die Chance, eine kleine Rechnung aus 2018 zu begleichen:  Bei den Bayerischen Meisterschaften wurde ich in einer Gesamtzeit von 04.19,10 Stunden "nur" Dritte, da ich damals nach langer Laufpause meine Leistung in dieser Disziplin rein gar nicht abrufen konnte. Der Wettkampf war 7 Tage nach Maria Alm und nach 20 Trainingsstunden mit 335 Kilometer übrigens ein reiner Trainingswettkampf
Das beste zuerst: In 04:10,14 Stunden 9 Minuten schneller als 2018 bei nahezu gleichen Bedingungen. Dabei baute ich einen 5 Minuten Rückstand vom schwimmen in einen 13 Minuten Vorsprung aus und gewann somit souverän gegen die 20-jahre jüngere Lea Schmitz. Was für mich aber entscheidend war: Es war ein perfektes Rennen, alle Runden konstant, kein Einbruch, auch wenn ich beim Rad die Verpflegung verlor.  Dabei stellte ich sogar vermutlich noch den Streckenrekord ein.... 

LINK zum Bericht 

So und jetzt heißt es Daumen drücken: In 2 Wochen findet der Ironman Frankfurt statt. Ein Prestigerennen und inoffizielle Europameisterschaft (Ironman). Die europäische Triathlonunion entschied sich dieses Jahr für Almere als Ausrichter der EM, wo ich letztes Jahr Weltmeister wurde. 
Auf alle Fälle ist "Frankfurt" schon lange ein "Bucket-List-Rennen", ich freue mich riesig !!

Bis bald, Eure Anja

 
     

24.04.2022

Liebe Leserinnen und Leser, 

ich grüße Euch "zwischendurch" aus der österreichischen Landeshauptstadt.

Heute lief ich dort ja den Marathon über 42,2km. Angesichts der Erfolge rechts wird es Euch verwundern, dass ich vom einem "Dämpfer" spreche, da ich meine anvisierte (und machbare) Zielzeit um 2 Minuten verfehlte. Ja, ich bin Perfektionist und "wer glaubt gut zu sein, hat aufgehört besser zu werden" (Sokrates, abgewandelt). 

Schönen Abend

Eure Anja

 

 

 

 

Das habe ich Euch mitgebracht: 

Neue Bestzeit: 02.59,02

Top 20 Gesamt (17. Platz mit 13 Elite Läuferinnen von insg. über 1000 Frauen)

Beste "DACH" Athletin

AK45 Sieg (5' Vorsprung)

 

 Bericht und Fotos HIER

 

 

03.04.2022

Liebe Leserinnen und Leser, 

vor einem Vierteljahr (06.01) durfte ich Euch zuletzt ein Update geben. Die Zeit verfliegt, daher umso wichtiger, das man sie genau mit dem verbringt, was man liebt und somit darf ich Euch wieder von ein paar tollen sportlichen Erlebnissen berichten. Das Jahr 2022 hat für mich so begonnen, wie das schon starke 2021 geendet hat.

Nach dem halb-realen Silvesterlauf in Kempten hatte ich am 17.01. beim virtuellen Lauf der Winterlaufserie in Ismaning über 17km ("Originalstrecke/Originalwochenende") ein Privatduell mit meinem altbekannten Freund Joachim Reiter. In 01.07,26 konnte ich dieses für mich entscheiden und durfte mich über eine Einladung zum Essen freuen (Bericht Tagblatt).

Anschließend ging es dann zum Glück mit den richtigen Rennen los, dazwischen war ich aber noch ausgiebig langlaufen, eine meiner Lieblingsaktivitäten im Winter. Auf den folgenden Zeilen werden Euch einige Namen, aber auch die Worte "Bergerfahrung" und "Bestzeit" wieder begegnen. Wer Bilder gucken möchte, schaut einfach in den jeweiligen Bericht.

29.01.2022 - Hirschtrail Gesamtsieg

Ein Premierenrennen des TSV Markt Indersdorf und der Name Trail war nicht zu viel versprochen. Es ging in knapp 10 Kilometern und 160 Höhenmeter richtig zur Sache. Nach gut 4 Kilometern konnte ich eine steile Bergabpassage und meine Berglauferfahrung gegenüber Yvonne Kleiner (LG Stadtwerke München) nutzen, zog davon und mein Ding durch . Nach 39.09 Minuten überquerte ich als 1. Frau die Ziellinie und konnte sogar noch 44 Sekunden rauslaufen. Ein toller Saisonstart . Bericht / Presse

 

13.02.2022 - 1. Lauf Winterlaufserie Ismaning 13k - Holzmedaille
Dann endlich, Start in Ismaning, dem "Winterklassiker" im Großraum München. Ich hatte einen guten Tag und mir eigentlich "nur" zum Ziel gesetzt unter 51 Minuten zu laufen (Bestzeit). Das ist mir mit 50.21 Minuten schon mal ganz gut gelungen. Das Podest verpasste ich um 8 Sekunden und musste Ricarda Gerlach (dieses Mal) den Vorsprung lassen. Ich hatte sie nach ca. 10km eingeholt, aber sie hatten den verdient besseren Punsch am Schluss. Meine Altersklasse konnte ich gegenüber Yvonne Kleiner, den Namen kennt ihr jetzt, mit knapp 2 Minuten gewinnen. Bericht / Presse
 

20.03.2022 - 2. Lauf Winterlaufserie Ismaning 17k - Gesamtsieg

Ich überraschte mich echt selbst. Mal ein Rennen in Ismaning als Gesamtsiegerin zu beenden ist schon so der Traum eines jeden Läufers.... Und dieses Mal hatte ich gegenüber Ricarda (die Namen wiederholen sich), den besseren Schlusspunsch! Wir liefen bis km 15 Kopf-an-Kopf und wieder kam ein kleines Hügelchen, ich spielte meine Stärke aus und lief nur noch nach dem Motto "es gibt kein Morgen". Nach 01.06,58 Stunden und 16 Sekunden Vorsprung kam ich ins Ziel. In der Serienwertung hatte ich damit auch den ersten Platz (2 Damen vom 1. Lauf waren heute nicht am Start), mit - richtig gerechnet - 8 Sekunden Vorsprung. Spannung für den letzten Lauf . Bericht / Presse
 

26.03.2022 - 10.000m Bayerische Meisterschaft Regensburg - Bestzeit pulverisiert 
Soviel vorab: Bei den Bayr. Meisterschaften gibt es keine AK-Wertung und unter der Bayrischen Laufelite (u.a. Miriam Dattke) war natürlich nur die Zeit das Ziel. Unter 38 Minuten laufen war irgendwie nie auf meiner Agenda, wieso auch, aber nachdem ich jetzt so nah dran war, wollte ich es probieren. In einem absoluten Sahnelauf blieb die Uhr dann sog. in "nur" 37.45,16 Minuten stehen und ich war richtig sprachlos. HIER geht es zum Bericht, in welchem ich auch über meine Entwicklung seit meinem ersten 10er in Forstenried (24.03.2012) berichte. 9 Minuten in 10 Jahren

 

03.04.2022 - Abschlusslauf Ismaning 21.4km - 3 auf einen Streich

Dann schaffte es Petrus dem Namen der Serie wieder volle Ehre zu geben: Bei -3C fand der letzte Lauf der WINTERLAUFserie statt❄ Es war natürlich spannend, ob und wie ich meine 8 Sekunden verteidigen konnte. Wieder an der gleichen Stelle wie vor 2 Wochen lief ich auf Ricarda auf und konnte mich aber dieses Mal relativ schnell absetzen und hätte eigentlich gar nicht so schnell machen müssen, da der Vorsprung nach nur kurzer Zeit ziemlich hoch war. Da ich aber auf Bestzeitenkurs war, wollte ich mir diesen Husarenritt nicht nehmen lassen: Tagessieg, Seriensieg und neue Halbmarathon-Bestzeit: 01.23,57 (alt: 01.24,40 - 2021). Das ich diese prestigeträchtige Veranstaltung mal gewinnen darf, einfach nur WOW!  Vielen Dank an die super Organisation und dem Hauptsponsor und "Shop meines Vertrauens": Sport Ruscher! 
Bericht


Ausblick
Nach 3 Rennen in 3 Wochen findet in wiederum 3 Wochen findet in der mein erster Hauptwettkampf des Jahres statt: Der Wien-Marathon. Ende Mai dann eine Premiere, aber schon lange auf meiner Bucket-List: zusammen mit Peter Scherrer (Skatingschule Scherrer und sehr erfolgreicher Radfahrer), darf ich das "RACE ACROSS NIEDERÖSTERREICH" bestreiten. 600km durch Niederösterreich als 24h Rennen (wobei wir was vorhaben....). Für mich die perfekte Vorbereitung für die Triathlon-Langdistanz EM in Frankfurt ist (Ende Juni). 

Das heißt, in einem Vierteljahr melde ich mich wieder über diesen Wege, bis dahin dürft ihr mir gerne (weiterhin) über Homepage und/oder meine Social Media Kanälen folgen. 

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

Eure Anja

     

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,                                                              06.01.2022

ich hoffe, ihr seid ebenso gut in das Jahr 2022 gestartet wie ich. Ich möchte nicht immer den Anschein erwecken, bei mir ist alles "Friede, Freude, Eierkuchen", ist es nicht, aber ich habe es mir vor ein paar Jahren "einfach" zum Ziel gesetzt, dass das Leben zu kurz für schlechte Laune ist. 

Die letzten 3 Wochen waren auch wieder ereignisreich. Das bringt die "stade Zeit" so mit sich😂  

  • 19.12. Winterlaufserie Ismaning
    Aka "Sport Ruscher Team Cup"
    Neue Bestzeit über die 13km Distanz in 51.07 Minuten. Leider vermaledeite mir ein Hund die "sub51", aber egal. Vor 2 Jahren lief ich hier beim letzten realen Wettkampf noch 52.39 Minuten; 1.5 Minuten in 2 Jahren kann man so stehen lassen. DETAILS
    In Kürze steht dann die 17km Distanz auf den Plan, wieder virtuell, mit der Hoffnung, dass die Serie dann am 13.02. offiziell startet. 

  • 20-22.12 Langlauf in Seefeld
    Mit einem speziellen Geburtstagsandenken: Ein abgefrorener Finger, aber es wird langsam wieder. Fotos gibt es auf Facebook und Instagram

  • 22.12: Auslosung der Sport-Ruscher Weihnachtsaktion
    zu Gunsten des Hospizes Germering. Es kamen sage und schreibe 800€ zusammen. Genial! LINK zum Bericht und Video.

  • 31.12: Silvesterlauf in Pfaffenhofen
    Das Wahnsinnsjahr nochmal mit einem Sahnelauf beendet. Ich finde es gut, dass der Veranstalter ein Zeichen gesetzt hat, allerdings war der Lauf mangels Alternativen sehr gut besetzt. Mit durchdachter Strategie "am Berg" und Erfahrung gelang es mir, die Jugend auszuspielen und habe (mit inoffizieller Bestzeit) den 3. Platz erklommen (an 5 gestartet). BERICHT

  • 26.12/06.01: "Georg Hieble Silvesterlauf" in Kempten
    Analog zum Frühjahr konnte man innerhalb von 2 Wochen auf einem Kurs mit Zeitnehmung 5 und 10km absolvieren. Auch hier gab ich mich extrem gut geschlagen. Es waren nur die Läuferinnen der AK20 und keine geringere als Corinna "Cocco" Harrer schneller als ich. Heute, über die 10km, sogar neue Straßen-Bestzeit (38.18 Minuten), obwohl die Bedingungen nicht ganz ideal waren.  Insgesamt dann Platz 7 (5km) und Platz 6 (10km).  BERICHT

  • Pressemappe 2021: 
    Fertig! Kam ganz schön was zusammen und kann HIER angesehen werden (bitte aufgrund Größe Downloadzeiten beachten!). Dazu, wer Interesse hat, meine Trainingsstatistik für das vergangene Jahr mit den sog.  "Best of Nine" Fotos. 

Bitte erlaubt mir meine heutige Nachricht noch für eine kleine Werbeaktion für "SPORTGUIDE.ROCKS"
Ein Mitfahrportal entwickelt von Sportlern für Sportler: Nachhaltig, Geld sparen, neue Leute kennen lernen und den Verkehr entlasten. Eine tolle Initiative.

Zu guter Letzt noch ein Foto von Sophie Braumiller und mir (13.12). Sophie ist die jüngste Metzgermeisterin Deutschlands und führt den "Braumiller Hof" nun in die nächste Generation. Ich werde von der Familie mit Fleisch aus biologischer und nachhaltiger Haltung (inkl. eigener Schlachtung) versorgt. 

So, jetzt könnte es etwas ruhiger werden. Allerdings stehen schon die nächsten Rennen an 

Bis bald

Liebe Grüße, Eure Anja

 

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,                                                                      10.12.2021

Vor gut 2 Monaten hatte ich mich sportlich aus dem Jahr 2021 verabschiedet, 2 Wochen vor Heiligabend ist es langsam an der Zeit auch das kalendarische Jahr zu verlassen.

Ich wünsche Euch auf diesem Wege ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Es gibt auch wieder einige spannende Neuigkeiten, die ihr HIER nachlesen könnt. 


Die Zusammenfassung: 

  • Wettkämpfe:
    Das geglückte Experiment einer Saisonpause mit einem schnellen Einstieg in die Wettkampfsaison

  • Sponsoring:
    Türen gehen zu, andere dafür auf! Ab kommender Saison darf ich ein tolle Kooperation mit einem Allinger Bauunternehmen eingehen, was mich "narrisch g'freid"!  

  • Ehrenamt:
    Ein Update, da ich dieses nun im Germeringer Hospiz ausübe. Dazu Informationen zu einer schönen Weihnachtsaktion von Sport Ruscher, die am 22.12 um 18Uhr Live auf Facebook übertragen wird. 

  • Ausblick:
    Auf die nächsten virtuellen und realen Rennen


Danke für Eure Aufmerksamkeit auch im Namen meiner Partner und dem Hospiz Germering.

Liebe Grüße und bis nächstes Jahr

Eure Anja

 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser                                    11.10.2021

mit diesen Zeilen verabschiede ich mich in die wohlverdiente Saisonpause. Vier Wochen ohne strukturiertes Training, lediglich leichte und lockere Bewegung um den Motor am Laufen zu halten. Hach, wie ich mich freue. Was habe ich nach dem WM-Titel noch so getan?

03.10. "Martin-Kropf" Gedächtnislauf

Für mich ein Heimrennen, es war mir sehr wichtig, dort zu starten. Nach einem "Ausdauersommer" und nur 3 Wochen nach der Langdistanz aber ein Himmelfahrtskommando. Das Tempo der beiden jungen und starken Mädels konnte ich nicht mithalten und musste mich daher mit Platz 3 begnügen. Zur Siegerin ("meine" Siegzeit vom letzten Jahr) fehlten mir dann nach einem verbummelten letzten Kilometer über 2 Minuten (LINK Bericht). Dafür ist die Motivation für's Tempotraining jetzt wieder enorm gestiegen und abgesehen davon habe ich meine Kraft für DAS ultimative Highlight gespart: 

  08.-10.10. "Tour de Tirol": 3 Tage/3 Rennen - 75km/3.900 Höhenmeter
Ein besonderes Jahr, ganz besonders ausklingen lassen. Mein erster Mehrtagesklassiker im Herzen von Tirol, den man als Läufer unbedingt mal gemacht haben muss und mehr als zu empfehlen ist!! Ich konnte mich am Ende nach nur 07.26 Stunden über die berühmte "Holzmedaille" freuen (und virtuell über alle AK-Siege, bis auf W20). Von 246 "Finishern" wurde ich sogar 12. Mann (bzw. 15. mit den 3 jungen Mädels vor mir). Ich denke, das spricht Bände. Gerne dürft ihr HIER nachlesen, wie es mir über die 3 Tage gegangen ist. 

Das Jahr in Retro
Schnell geraten Erfolge in Vergessenheit, vor allem wenn einer den nächsten jagt. Pro Memoria:

  • Frühjahr: 3 neue Laufbestzeiten über 21.1, 10 und 5km in virtuellen Wettkämpfen auf Originalstrecke
  • Deutschlandsiegerin beim Wings4Life Word Run (Platz 7 Weltweit)
  • 6. Platz beim ersten Profirennen (Duathlon Frankreich)
  • Vize-Europameister Triathlon Mitteldistanz (AK) - Top 10 Altersklassen
  • Doppelpodium beim Schlegeis Skyrace (Vertical und Speedtrail)
  • Weltmeister Triathlon Langdistanz (AK) und 6. Frau Gesamt

Alle Erfolge HIER. Unter anderem gab es dafür Ende September bei einem tollen Plausch auch eine Ehrung bei unserem Landrat Thomas Karmasin und ist am Ende des "Tour-Berichtes" nachzulesen, gefolgt vom Ausblick auf 2022. 



DANKE
Ich möchte diese letzten Zeilen der Saison dafür nutzen, um mich nochmals ausdrücklich bei meinem wichtigen Netzwerk zu bedanken: Meine Mama & Toni, meine "Alling"-Gang, Horst Kramer (freier Journalist für das Fürstenfeldbrucker Tagblatt), meine Freundin Manja, mein "Edelhase" Andreas, viele meiner tollen Arbeitskollegen bei der DIASHOP GmbH und natürlich dem bescheiden Mann hinter den Kulissen: Coach Jo Spindler. Darüber hinaus natürlich dem Team Erdinger Alkoholfrei, Sport Ruscher und Brooks Running, Marcus Reich Basische Produkte, den Braumiller's aus Biburg, Franco von der Radsportwerkstatt und last not but least natürlich meinem Heimatverein, dem TSV Alling (schaut gerne mal auf der Homepage vorbei)! 

Bis bald, Eure Anja

 

Sensationell  -  Anja Kobs Weltmeisterin über Ironman-Distanz

Im niederländischen Almere wurde Anja bei der ITU Weltmeisterschaft über die "Ironman-Distanz" Weltmeisterin (AK45) und belegte Platz 6 bei den Damen aller Altersklassen.

Weitere Details auf unserer Homepage. 

   

 

Liebe Leserinnen und Leser,                                                                                             15.08.2021

knapp 2 Monate sind seit dem Erfolg am Walchsee vergangen und seither ist natürlich wieder einiges passiert.

11.07. – Duathlon Powerman France in Embrun – 6. Platz Elite
Duathlon ist brutal, ehrlich und hart! Deswegen gibt es leider nicht so viele Rennen und daher fährt man dann auch gerne mal „schnell“ 800km über die Alpen. Vom Veranstalter wurde ich aufgrund meiner Leistungen in die Elite gepackt, was mich überraschte, aber auch sehr motivierte: Über die 10km Laufen, 60km Radfahren und nochmal 10km laufen mit insg. 1.750HM, habe ich mich in „nur“ 03.52 Stunden mehr als wacker schlagen. Meine Altersklasse hätte ich souverän gewonnen, daher war die Einteilung mehr als fair und ich war über diese Erfahrung mehr als dankbar. DETAILBERICHT

23./24.07. – Doppelerfolg beim Doppelstartwochenende in Schlegeis
Nur 2 Wochen später ging es zwar wieder in die Berge, aber dieses Mal nur laufend. Ich startete am Freitag beim sog. „Vertical“ (4.9km und 1.060HM) und am Samstag drauf gleich noch beim 17km langen Traillauf mit ebenso 1.000HM. Beide Rennen beendete ich auf dem Gesamtpodium (Platz 3 und 2). Der „Schlegeis3000“ ist mit dem internationalen Starterfeld alles andere als ein Provinzrennen, daher freute es mich umso mehr, dass ich teilweise 20 Jahre jüngere Mädels hinter mir lassen konnte. DETAILBERICHT

10.08. – DSV Nordisch 3.000m Sommer-Challenge
Der DSV hat wieder zur „virtuellen“ Sommer-Challenge über 3.000m geladen. Nachdem ich seit dem Frühjahr kein einziges spezifisches Grundlagentempotraining mehr absolviert und bekannterweise viel auf Ausdauer trainiert habe, war es natürlich spannend zu sehen, wo ich so „Adhoc“ stehe. Meine Bestzeit von 10.50Minuten habe ich mit 11.34 Minuten weit verfehlt, aber ich musste mal wieder richtig aus der Komfortzone raus und zudem hilft sowas ungemein zum Nachdenken für ansehende Entscheidungen 

15.08. – Triathlon Mitteldistanz in Graz 

Ein Hitzerennen, wie gemacht für mich, auch wenn die Stimmung im Vorfeld etwas verhalten war (ein "Andenken" aus Schlegeis plagt etwas). Dennoch konnte ich auch hier wieder eine super Leistung abrufen, auch wenn mir das Neoprenverbot eine katastrophale Schwimmleistung bescherte (ich werde es nicht mehr lernen!), Dafür habe ich auf dem Rad und dem abschließenden Lauf das Feld von hinten aufgerollt: Souveräner AK-Sieg, 7. Platz Gesamt und erneute WM Quali . DETAILBERICHT

Le Grand Finale
Ich hatte es schon mal erwähnt, aber in 2 Wochen folgt nun das ultimative Highlight der vergangenen 2 "krassen" Jahre: Die ITU Triathlon Langdistanz Weltmeisterschaft in Almere (3.8km schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen). Eine bewusste und sehr lange Vorbereitungszeit, ich freue mich und hoffe, das ich mich am Ende einer langen und erfolgreichen Phase mit einem tollen Rennen belohnen darf. Danach muss ich mich erstmal wieder ordentlich sortieren und entscheiden, wie es in 2022 weiter geht. Eine Tendenz zeichnet sich ab.


Bis bald, LG Eure Anja 

 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,                                                                              28.06.2021

vor 3 Wochen verabschiedete ich mich mit den Worten "ich melde mich nach der Meisterschaft im August wieder". Heute gilt weiterhin "nach der Meisterschaft". Das besagte Augustrennen wurde abgesagt. Zwar wegen Corona, meines Erachtens, wenn man die Begründung genau liest, auch aus anderen Gründen... 

Nun gut, gestern fand die offizielle*) Europameisterschaft über die Triathlon Mitteldistanz (1,9/90/21.1km) im Rahmen der "Challenge Walchsee" statt. Nach 4.43,17 Stunden überquerte ich die Ziellinie, was im Kontext der Frauenkonkurrenz bedeutet:

Platz 2 Altersklasse 40-45 (AK45) (von 10 "Finishern")

Platz 27 Gesamt (von 108, inkl. 21 Pro-Athleten), wobei schon einige schnelle AK-Ladies unterwegs waren

Schwimmen: 1.85km - 35Minuten - 1.53'/100m

Rad: 82.20km - 02.32h - 32.4km bei 1.100                             Höhenmeter

Lauf: 20.82km - 01.32 - 04.25'/km
 

Dieser Titel fehlte noch im Sammelsurium der letzten 10 gigantischen Jahre und ich mehr als zufrieden mit meinen Rennen. Ich kann auch Triathlon, nicht nur Berge. Die Bedingungen waren gestern wieder extrem und daher geht ein großer Dank an die #AllingGang. Ohne Außenverpflegung auf der Laufstrecke wäre es echt knapp geworden... 

Den Bericht könnt ihr wieder immer HIER nachlesen. Ich hatte ja eigentlich mit dem Triathlon aufgeführt, warum jetzt doch nicht, steht da auch drin.  Auch, das jetzt langsam die Katze über meine Pläne im September aus dem Sack gelassen wird. Ob mein Auto am 08.09 dann nach Norden oder Süden fährt, bleibt spannend. 

Bis dahin einen schönen Sommer, meinen Trainingswettkämpfen dürft ihr bis dahin auf den sozialen Medien und meinem Blog folgen.

Eure Anja

 

 

Anja eilt von Erfolg zu Erfolg,  Österreichische Meisterschaft im 6h Traillauf.

                                                                    5.6.2021

Liebe Leserinnen und Leser

4 Wochen nach dem schon riesigen Erfolg beim Wings4Life Word Run hat die richtige Wettkampf-saison 2021 begonnen. Auf in ein neues Jahr mit der Österreichischen Meisterschaft im 6h Traillauf in Maria Alm; als Spezialausgabe des „Hochkönigman“ (die Genehmigung für die Originalausgabe fiel noch C zum Opfer).

Also, wäre ich "Ösi", wäre ich jetzt Staatsmeisterin.

     

 

Ich beendete das Rennen in 5.46h nach 41km und über 3000 Höhenmeter in einem ungefährdeten Start/Zielsieg und mit 6km Vorsprung. Ich habe meinen Körper aufs erneute kennengelernt, mental und physisch. Was aber immer wieder ein wichtiger Garant ist: Die Unterstützung und Motivation von außen. In diesem Falle von Heinz & Helga Bauernfeind aus Alling. Danke - auch für die tollen Fotos. 

HIER dürft ihr die Details eines, nein dem härtesten Rennen bislang, nachlesen (selbst eine Triathlon-Langdistanz ist einfacher). Das Video zum Durchlauf in Runde 7 bringt mich immer wieder zum schmunzeln, auch wenn ich in Runde  6 kurz vor dem mentalen und physischen Kollaps stand, es aber mal irgendwie wieder geschafft habe, mich zu überlisten.
Dazu ein kleines Vorwort zum Corona-Verordnungen-Organisation-Irrsinn, ein Ausblick auf meine Sommerplanung mit einigen tollen Rennen über sämtliche Disziplinen und wie ich mir in einer Kurzaktion meine Schwimmform zurückholte.

Spätestens nach den Meisterschaften im August melde ich mich wieder mit einem Update, bis dahin könnt ihr mir gerne auf den üblichen Kanälen (Homepage, Facebook, Instagram) folgen.

Schönen Sommeranfang - wenn er dann mal kommt...

Liebe Grüße

Eure Anja

 

Anja ist unermüdlich und lässt sich durch nichts ausbremsen, hier ihr Bericht vom 19.04.2021:

 

 

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

ein etwas längerer Update mit vielen bunten Überraschungen.

Nach dem Ultra am 28.03. habe ich noch für ein paar Tage die Emotionen genossen, mich schnell erholt (es war eher die quantitative wie qualitative Belastung) und daher bald angeschickt, mich wieder auf die Gegenwart zu konzentrieren: Der Lockdown wird uns in Deutschland leider weiter im Griff haben und das Format der virtuellen Läufe somit weiterhin präsent sein. Ihr kennt meine Meinung dazu, deshalb wähle ich diese auch mit Bedacht:

Neben dem Sport Ruscher Team Cup hat sich Laufsport Saukel in Kempten mit den “Seitz Laufsporttagen” auch eine sehr authentische Möglichkeit überlegt: Im Rahmen von 2 Wochen/3 Wochenenden läuft man auf EINER Strecke mit Zeitnehmung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dafür bekommt man eine Startnummer und die Ergebnisse können immer sofort  online eingesehen werden. So hat das Ganze richtiges Wettkampffeeling, sozusagen „Sprint-Feeling“ beim Biathlon: Jeder läuft sein eigenes Rennen und guckt am Schluss, was dabei rumkommt. Das Aufgebot an Athleten war daher extrem stark; qualitativ und quantitativ. 

5km und 1/4 Marathon (10.55km): zweimal neue Bestzeit, zweimal Top 5 und zweimal deutlicher AK Sieg

Beide Rennen liefen richtig genial, ausführlich könnt ihr es hier nachlesen, auch die würdige Vertretung der Landkreis-FFB Fahne im Allgäu. Und ein paar Fotos gibt es wie immer auch. Für die ungeduldigen, die Zusammenfassung:

  • Der 5km Lauf vor 9 Tagen endete nach harten 18.46 Minuten mit einer neuen Bestzeit (- 29 Sekunden) auf Gesamtplatz 5 (von rund 350 Läuferinnen), die Altersklasse 45 habe ich deutlich gewonnen. Für eine Ausdauerathletin, die gerade mal 13 Tage zuvor 50km gelaufen ist, gar nicht mal so schlecht, zumal die 3 Damen vor mir aus der AK20 stammen und wir uns auf Platz 2-4 um je nur 1 einzelne Sekunde trennten... Das war mal S...knapp. 
  • Die 10.55km diesen Samstag mit 40.27 Minuten waren nicht minder erfolgreich: Die Voraussetzungen waren schon mal gut, weil ich dieses Mal nicht alleine laufen musste: Andreas war wieder mit von der Partie und lief rund 6km mit mir; aber die wichtigsten zu Beginn und Ende!. Allerdings konnte bereits beim Start maximal ein 4. Platz rausspringen (von 240), u.a. war einer meiner Konkurrentinnen eine Olympionikin aus 2012 ("Cocco" Harrer). Ich war aber nicht weniger motiviert und wollte eine gute Zeit laufen: Mit einer Durchschnittszeit von 3.49 Min/Km gelang mir das ebenso mit neuer Bestzeit (-19 Sekunden). Dieses Mal gab es eine stolze Holzmedaille und auch wieder den ungefährdeten AK-Sieg (26).  

Übrigens waren beide unterbotenen Bestzeiten aus einem richtigen Rennen in 2020 und auf der Bahn aufgestellt (da läuft man tendenziell schneller). Vielleicht lag es auch daran, das ich heute seit ziemlich genau 1 Jahr erstmals komplett schmerzfrei gelaufen bin. Meine Ischiasbedingte Muskelbeschwerden halten mich ziemlich auf Trab, die Behandlungen schlagen endlich auch, auch wenn noch keine Entwarnung gegeben werden kann.  

Hier auch die Ergebnisse im Überblick. Beflügelt von diesen Leistungen geht es. im wahrsten Sinne des Wortes, ins nächste große Projekt: 

Wings4Life World Run: „Running for those who can’t”, vom Hauptsponsor beflügelt und mit einem besonderen Gast

Gehört habt ihr von diesem Lauf bestimmt schon mal. Er findet jährlich Anfang Mai und wie der Name sagt, AUF DER GANZEN WELT und GLEICHZEITIG (11 Uhr GMT = 13 Uhr MEZ) statt. Normalerweise als sog. Flagship Run in bestimmten Locations (z.B. München), 2020/21 C-Bedingt als sog. "App-Run".

Laufen für einen guten Zweck, bis dich das “Catcher Car” einholt

Was mich natürlich immer anregt ist der gute Gedanke: 100% der Startgelder fließen in die Rückenmarksforschung, das schöne dabei: JEDER kann mitmachen, ob 1 KM, 5, 10 und ob gehend oder laufend. Für “die, die es nicht können”, der offizielle Slogan der Veranstaltung (“Running for those who can’t”).

Das Prinzip beim Lauf: Du läufst entweder solange Du willst oder so schnell und lange, bis dich das sog. “Catcher Car” einholt (virtuell per APP gesteuert, ansonsten real). Das Auto fährt 30 Minuten nach der Startzeit mit einer Geschwindigkeit von 14km/h los, erhöht alle 30 Minuten die Geschwindigkeit um 1km/h und so kann sich jeder ein Ziel nach seiner Motivation/Leistungsfähigkeit setzen (Rechner auf der Homepage).

Und Anja? Bekommt Flügel ? 

Richtig… Ich habe ein Ziel…Zuerst schwirrte der Run nur “so” in meinem Kopf. Als ich aber dann erfuhr, das ich aufgrund meiner Leistung eine der Athletinnen bin, die vor/während des Rennen vom Hauptsponsor (Red Bull), in ihrer Live-Übertragung präsentiert werden, wuchs natürlich meine Motivation ins unermessliche.

Die Ziele sind jetzt auch schon mal festgelegt. Zum einen natürlich die Veranstaltung und den Gedanken medial weiter zu tragen und Leute zu motivieren, um weitere Spenden in Form von Startgeldern zu ermöglichen. Sportlich, da mache ich kein Geheimnis draus, sind es 47 Kilometer (04.14min/km - bei perfekten Bedingungen). Was das am Ende bedeuten kann, kann man aus den Ergebnislisten der vergangenen Jahre rauslesen. Allerdings werde ich in Altersklasse 40 geführt, da der Geburtstag und nicht das -Jahr am Renntag gelten.

Tolles & bewährtes Team mit einem tollen Gast

Strecke steht, muss natürlich flach sein (folgt). Das Team um Manja und Andreas auch und ich habe schon Hummeln im Hintern bei meinem vermeintlichen Jahreshöhepunkt. Seid gespannt, ich bin es auch.


Was mich ganz besonders freutAndrej Heilig, ehemaliger Schulkamerad aus Alling, wird vor Ort sein. Viele kennen seine Geschichte: Er hatte 2012 nach einem tragischen “Hit & Run” Unfall in den USA einen schweren Schicksalsschlag erlitten und kämpft sich seither sehr tapfer, mutig und mit viel enorm Kraft zurück ins Leben. Diese Willenskraft ist so unglaublich inspirierend. Andrej, ich freue mich auf Dich und das Wissen, dass ich ein paar Kilometer für Dich zurücklegen kann, motiviert mich ungemein.

Bleibt gesund

Eure Anja


“‘Ändere das Ziel, nie die Motivation”

 

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